PANENSKÝ TÝNEC

PANENSKÝ TÝNEC



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Die Geschichte des Dorfes Panenský Týnec

Die Sehenswürdigkeiten des Dorfes Panenský Týnec


 

Die Geschichte des Dorfes Panenský Týnec

  

Panenský Týnec befindet sich auf dem Hochplateau des Džbanshochlandes, der auf dem Pläuerflõz liegt. Dieses Dõrfchen gehõrt zu den hõchsten liegenden Stellen des Kreises Louny. Es leigt in  360 Meter Hõhe(über dem Meersspiegel).

Das Dõrfchen liegt auf dem wichtigen Weg, schon in den alten Schriften war dieser Weg als „Via regia“ (r Kõnigsweg) aus Prag nach Leipzig genannt. Der Ursprung des Dorfes Panenský Týnec ist uralt.

Der Name „Týnec“ ist aus dem Wort Týn oder aus dem altkeltischen Wort Taun herleitet. Es bedeutet befestigende,verschanzende Pfähle. Später wurde der Name nach den Jungfrauen in dem Ortskloster ergänzt. Jetzt nennen wir dieses Dorf „Panenský Týnec“.

Die erste schriftliche Erwähnung über Týn ist aus dem Jahre 1115 in Verbindung mit dem Kloster in Kladruby und zum zweitemal in gleicher Verbindung im Jahre 1186 als Dorf.Schon in den ersten historischen Zeiten hatte Týn in unserer breiten Umgebung besondere Wichtigkeit, weil schon in der Schrift aus dem Jahre 1321 es als Städtchen genannt wird.

Den Grundeinfluss auf die Entwicklung des Dorfes hatte das mächtige Geschlecht Žirotín. Als erster aus dem Geschlecht Žirotins ist Jan von Žirotin bekannt, welcher offenbar der Gründer und der Baumeister der Žirotin-Burg in den Jahren zwischen 1230-1253 war. Der Sohn von Jan von Žirotin hiess Habart. Dieser Habart nahm sich zur Ehefrau Škonka(auch Scholastika), Tochter Zdeslava von Štenberg.Die Heilige Anežka Èeská heilte Skonka von der Unfruchtbarkeit.Als Dank gründete Habart das Kloster und richtete es reich ein. Man denkt,dass zum Lebensende in dem Kloster die Heilige Anežka Èeská lebte.Habart und Skonka waren im vierten Grade Verwandt. Am 21. August 1290 verzieh Papst Mikuláš IV. diese Hindernis der Blutsverwandschaft im vierten Grade und damit war der Verstoss päpstlich verziehen. Dieser Verstoss hätte bedeutet die Nichtanerkennung dieses Herschaftsgeschlechts. Eines weiteren Baues des Geschlechts Žirotins sollte der Bau der 3-schiffigen gotischen Kirche sein,welche nie zu Ende gebaut wurde.

Das Týnerkloster erblühte dank der Stiftung Žirotins, andereseits verwelkte es nach Kriegen, Bränden, Krankheiten und anderen Plagen. Im Jahre 1420 zogen die Nonnen aus Prag um. Sie wollten sich vor den Husiten verstecken und nach Prag gingen sie im Jahre 1640 in das Anežka Kloster zurück. Im Týnerkloster lebten sie 220 Jahre. Mit dem Tod von Jaroslav von Žirotin im Jahre 1467 starb das berühmte Geschlecht – es erbten das Geschlecht die Lobkowic.

Im Jahre 1548 wurde das Kloster von der Vorsteherin Anna aus Litomìøice umgebaut,was über dem Klostereingang eingemeisselt ist. Während des 30-Jährigen Krieges (1618-1648) war das Städtchen zerstõrt, ebenso das Kloster. Die Obrigkeit zog nach Prag um.

Einer besonderes Quelle der Einnahmen des Klosters war ungefähr im Jahre 1730 die Herstellung und der Verkauf des beliebten Medikaments „Tropfen der Heiligen Anežka“. Die Nonnen wollten im Kloster eine Schule für arme Mädchen einrichten.Das gelang ihnen nicht, weil auf Befehl des Kaisers Josef II. Vom 26.6.1782 dieses tschechische Kloster aufgelõst wurde. In Týn wurden die Archive, die Bücherei, die alten tschechischen Schriften und Bilder auf Auktionen verkauft.

Die Týnerherrschaft wurde konfisziert und am 14. Oktober 1797 wurde sie für 90.000 Goldmünzen dem Prager-Bürger und Kaufmann Jan Tuscany verkauft. Auf der Staatsstrasse, die auch als „Leipziger Strasse“ genannt wurde, wurden die Güter, die Rohstoffe und veschiedene Produkte ins Land , vor allem nach Prag, transportiert.. Das hatte die seine Bedeutung für die Wanderer, Helfer und für andere Gewerbe. Auf dieser „Leipziger Strasse“ bereisten nach Panenský Týnec um 19.8.1813 drei Landherren:der Kaiser František I., preussischer Kõnig Bedøich Vilém III. Und russische Zar Alexander I., der hier übernachtete.

Die Prosperität des Städtchens war in der Zeit auf dem hõchstens Stand.Es entwickelte sich der Verkehr, die Kaufleute und die Handwerkersmänner wurden ansõssig.Es wurde die Post gegründet.

Im Jahre 1856 kaufte Vojtìch Renner aus Prag das Gut. In dieser Zeit wurde die Fronarbeit abgeschafft. Nach dem Tod Vojtìchs Renners verkauften seine Sõhne im Jahre 1871 das ganze Eigentum der Gräfin Terezie aus Herberstein  für 320.000 Goldmünzen. Mit diesem Schritt vereinigte sich die Týner Herrschaft nach 512 Jahren mit dem ursprünglichen Žirotiner Herrschaftsgeschlecht. Nach ihrem Tod (im Jahre 1895) erbte das Eigentum ihr Sohn Josef. Im Jahre 1920-1921 verfiel dieses Eigentum in Parzellen. Im Jahre 1846 hatte das Dorf 861 Einwohner, im Jahre 1910 waren es 752 Einwohner,im Jahre 1921 nur 683 Einwohner, im Jahre 1930 waren es 659 Einwohner.Jetzt hat Panenský Týnec 380 Einwohner.

Die Sehenswürdigkeiten des Dorfes

Panenský Týnec

 

Das Kloster der Nonnen gründete Habart von Žirotin im Jahre 1280. Dieses Kloster war das dritte Franziskanerkloster in Bõhmen. In diesem Kloster wurden die Ordensjungfrauen aus dem Kloster der Heiligen Anežka Pøemyslovna aus der Prager Altstadt umgesiedelt. An ihrem Lebensende wohnte hier die Heilige Anežka, die Schwester des Kõnigs Václav I.In dem Týnerkloster sind einige Katastrophen geschehen. Im Jahre 1382 brannte das Kloster ab. Es wurde wieder erbaut. Aber in den Hussitenkriegen wurde es wieder niedergebrannt. Im Jahre 1443 begann Jaroslav Plichta von Žirotín mit der Restauration des Klosters, welches er zu Ende restaurierte. Aber den Kirchenbau beendete er nicht mehr, denn er vorher verstarb.

Unvollendete Kirche  Der Baumeister war wahrscheinlich Petr Parléø (die Hütte von Petr Parléø), der auch der Baumeister des Sankt-Veits-Domes in Prag ist. Die Grundmauern der Kirche gehõren mit ihrem Kunstwert zu den vollkommensten Kunsdenkmälern der Tschechischen Republik.

Die Merkwürdigkeit: Wer diese Kirche gebaut hat, werden wir nicht mehr erfahren, aber mit Sicherheit wissen wir und Psychotronicker haben es mit ihren Messungen  bewiesen, dass die Kirche in einer starken positiven Zone steht. Diese positive Energie hat die Fähigkeit depresive Zustände zu beheben, Optimismus zu bringen, gute Laune, Elan und Freude am Leben.Der Aufenthalt an diesem Ort empfiehlt man Menschen die an Maniodepresionen, und an mangelndem Selbstbewusstsein leiden. Ebenso überempfintlichen Menschen und Menschen mit Hang zum Selbstmord.Die Energie, die von diesem Ort ausstrahlt stärkt die Abwehrkräfte des Organismus. Längeren Aufenthalt oder häufige Besuche, Sitzungen im Gras in der Mitte der Kirche empfiehlt man Menschen mit Gehirnlähmung, Gehirnschlag und nach allen Verletzungen des Kopfes. Der Platz zieht zu sich empfintliche Leute, alte Leute, aber auch Liebende an, welche hier gerne spielen,singen oder wenigstens dort sitzen. Der Beweis dafür sind einige Hochzeiten in den Mauern der Kirche und auch einige Filme,wo den hier gedreht. Zum Beispiel der letzte Teil des Filmes „Kytice“ von K.J. Erben in der Bearbeitung des Regusseurs F.A. Brabec.

Die Kirche des heiligen Jiøí ist umgebaut aus einer ursprünglichen kleinen  Kirche . Die ursprüngliche Kirche wurde erhalten und barock umgebaut in der Zeit nach dem Jahre 1722 und weiter eingerichtet im Jahre 1904. Diese Kirche übernahm nach dem Untergang der Klosterkirche heilige Drei, nach dem Brannd im Jahre 1722, die Funktion der Pfarrkirche, in welcher im Jahre 1740 in Týnec eine selbstständige geistliche Verwaltung eingerichtet wurde.

Die Kapelle des heiligen Jan Nepomucký steht bei der õstlichen Seite der Kirche des heiligen Jiøí und sie stand dort schon im Jahre 1740. In heutiger Zeit ist die Kapelle neu rekonstruiert und ausweiht.

Die Gruft Jans Tuscanys dominiert dem Friedhof auf dem westlichen  Ende des Dorfes.Die Gruft ist im Empirestil und sie ist aus dem Jahre 1800. Hier wurde am 23.10.1801 Herr Ambrož Tuscany begraben.

Die Gruft von Benedikt Roezl – der Gärtner, der Forschungsreisende, der Erfinder, „der Jäger der Orchidee“, Das Denkmal hat er in Prag .